Thomas Gehrlein

Das Haus Leiningen

900 Jahre Gesamtgeschichte mit Stammfolgen

1. Auflage 2010
ISBN 978-3-9811993-9-0
14,5 x 21 cm
48 S., zahlr. Abb.
Stammfolgen

Börde-Verlag Theresia Platte
Am Feldrain 12, D-59457 Werl

Preis: 6,95 €
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Wappen der Fürsten zu Leiningen

Kurzbeschreibung

Als sich im 12. Jahrhundert der Wormsgau auflöste und in mehrere Grafschaften zerfiel, entstand als eine der größten die Grafschaft Leiningen. Die Grenze des Gebietes reichte von Oggersheim, heute ein Stadtteil von Ludwigshafen, bis nach Dienheim am Rhein und beinhaltete die Ortschaften des Domstiftes Worms (ohne die Stadt) sowie das Reichsland um Kaiserslautern. Als erstes namentlich bekanntes Mitglied des Hauses Leiningen erschien erstmals im Jahr 1128 urkundlich Emich als "Graf von Leiningen".

Friedrich I. von Leiningen, Manessische Liederhandschrift
Friedrich I. von Leiningen in der Manessischen Liederhandschrift

Über die folgenden Jahrhunderte entstanden unterschiedliche Dynastien und Linien wie z.B. Saarbrücken, Altleiningen, Landeck, Dagsburg, Westerburg, Hardenburg, Heidesheim, Guntersblum etc.

Carl Friedrich Wilhelm Graf zu Leiningen-Hardenburg, geboren 1724, vereinigte alle Leininger Gebiete für kurze Zeit. 1779 wurde er von Kaiser Joseph II. in den erblichen Fürstenstand erhoben. In Folge des Friedens von Lunéville im Jahr 1801 verlor das Fürstentum seine gesamten linksrheinischen Gebiete, und 1803 nahm die Familie ihren Sitz in der ehemaligen Benediktinerabtei Amorbach, wo die heutige Fürstliche Familie noch lebt.

Im Jahre 1806 wurde das Fürstentum dem Großherzogtum Baden untergeordnet. Mit dem Ende der Monarchien im Jahr 1918 endete auch die privilegierte Stellung des Hauses Leiningen.

Fürst Emich (1926-1991) nach Hans Adam 1957 Fürst Emich (1926-1991)